Spielraumkonzept amKumma

Ein übergreifendes Konzept zur Stärkung der Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Region
Spielraumkonzept amKumma

Allgemeines zum Konzept

Das Spielraumkonzept in der Region amKumma ist das erste Projekt seiner Art und hat damit Modellcharakter. Vier Gemeinden erarbeiten gemeinsam ein übergreifendes Konzept zur Stärkung der Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Region. Dabei konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus allen Gmeinden aktiv durch kreative und erprobte Methoden in den Prozess eingebunden werden.

Spielraumkonzept - was ist das?

Das Spielraumkonzept ist ein Planungsinstrument, welches den Blick auf die gesamte Gemeinde als Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltsraum richtet. Spielplätze sind demnach nur ein Teilaspekt, das Spielraumkonzept geht weit darüber hinaus. Im Spielraumkonzept werden alle öffentlichen Freiräume erfasst, bewertet und berücksichtigt, in denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten.

Spielraumkonzept - warum?

Freiräume erfüllen grundsätzlich die Funktion der Naherholung, des Spiels, der Bewegung und der Begegnung der Generationen. Das Spielraumkonzept verfolgt das Ziel, das Lebensumfeld für Kinder und Jugendliche aber auch für alle anderen Generationen in der Region amKumma zu sichern, zu verbessern und aufzuwerten.

Spielraumkonzept - was bringt das?

Das Spielraumkonzept ist ein Qualitätssprung im Handlungsfeld der kinder- und jugendfreundlichen Gemeindeentwicklung. Es bietet einen Ansatz, um die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu erforschen, darzustellen und sie in die Gemeindeentwicklung zu integrieren. Das Spielraumkonzept macht Götzis und die Region amKumma für junge Familien attraktiv. Außerdem erhöht es die Lebensqulität  für Menschen aller Generationen - denn Kinderfreundlichkeit ist ein Indikator für Lebensqualität.

Mehr Informationen zum "was und warum" finden Sie hier.


"Von der Idee zum Spielraumkonzept"

Das Spielraumkonzept amKumma bezieht sich auf die gesamte Region mit den vier Gmeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder. Dabei geht es um die Situation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den einzelnen Gemeinden sowie in der gesamten Region. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt für die Region wurden nicht nur Ideen für die einzelnen Gemeinden gesammelt. Aus den Ergebnissen der Gemeinden konnten wichtige Themen herausgefiltert werden, die eine regionale Bedeutung haben. Dies sind u.a. die Öffentlichkeitsarbeit zur Verarbeitung des Spielraumkonzeptes, die Bedürfnisse von Jugendlichen, das Erleben des Naturraums und der Bereich Spielen bzw. Aufenthalt und Begegnung im Straßenraum.

Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt finden Sie hier.


Leitbild für die Region

AmKumma hat sich mit dem Spielraumkonzept das Ziel gesetzt, die Region kinder-, jugend- und familienfreundlich zu entwickeln. Dadurch soll die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen sowie aller Generationen nachhaltig verbessert und gestärkt werden.

Die dazu erarbeiteten Leitlinien und Qualitätsziele für die Region finden Sie hier.

 
Maßnahmen

Für die Region wurden übergeordnete Maßnahmen entwickelt, die sich sehr eng an den Ergebnissen der generations- und gemeindeübergreifenden Zukunftswerkstatt orientieren. Leitthema: "Jede Gemeinde für sich - aber alle für eine Region"

  • Die Region auch für Jugendliche stark machen
  • Den Kummenberg - als Namensgeber der Region - stärker in den Mittelpunkt rücken
  • Optimierung des Bewusstseins für die vorhandenen attraktiven Naturräume
  • Förderung der Begegnung und des Verweilens von Menschen im öffentlichen Raum
  • Entschleunigung und Minimierung des Verkehrsaufkommens

Alle für Region gesammelten Maßnahmen finden Sie hier.


Ausblick

Das Spielraumkonzept steht  nach der Fertigstellung erst am Anfang. Je konsequenter man nun bei allen Konzepten und Projekten die Qualitäten zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen einbindet bzw. abprüft desto eher wird ein kinder- und jugendfreundliches Handeln zur Selbstverständlichkeit und es stärkt dadurch die Lebensqualität aller Generationen.

Ausführliche Informationen zur Nachhaltigkeit des Spielraumkonzeptes finden Sie hier.

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