Großes Interesse an Umfrage zum Kummenberg

Die Region amKumma erarbeitet derzeit ein Konzept wie die künftige Nutzung des Naherholungsgebiets Kummenberg gelenkt werden soll. Bei der Umfrage unter den Besuchern des Bergs wurden über 900 Fragebögen ausgefüllt.
Großes Interesse an Umfrage zum Kummenberg

Der namensgebenden Inselberg der Region amKumma ist ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Sportbegeisterte genießen die Zeit am Berg genauso wie Spaziergänger und Naturliebhaber. Um ein Miteinander am Berg sicherstellen zu können und auch der Natur ihren Platz zu geben, arbeitet die Region amKumma an einem Nutzungskonzept für den Kumma.

In einem ersten Schritt waren alle, die gerne ihre Freizeit auf dem Kummenberg verbringen, aufgerufen, an einer Umfrage zum Nutzerverhalten auf dem Berg teilzunehmen. Über 900 Fragebögen sind online oder über den Briefkasten auf dem Aussichtspunkt eingelangt. Die hohe Rücklaufquote zeugt von einem großen Interesse am Kummenberg.

Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden liegt bei 42 Jahren. Den Fragebogen haben praktisch gleich viele Frauen wie Männer ausgefüllt. Über 200 haben angegeben, mehrmals pro Woche den Kumma zu besuchen. Der beliebteste Startpunkt ins Naherholungsgebiet ist die Koblacher Pfarrkirche, gefolgt vom Pocksberg. Wandern und Spazieren haben die meisten Teilnehmer als Aktivität am Berg angegeben. Rund 28 Prozent fahren jedoch auch mit dem Mountainbike zum Aussichtspunkt. Und auch hoch zu Ross wird der Kummenberg erklommen.

Wie groß das Interesse der Teilnehmer der Umfrage ist, zeigt, dass deutlich mehr als die Hälfte (542) die Möglichkeit genutzt haben, Anregungen für die Entwicklung des Naherholungsgebiets zu formulieren. Am meisten genannt wurde der Wunsch nach einer Mountainbike-Strecke. Dem gegenüber stehen aber auch ein Verbot von Mountainbikes und E-Bikes auf dem Kummenberg. Zudem wünschen sich die Teilnehmer, dass die Krinnastiege begehbar bleibt. Auch zusätzliche Angebote wie Themenwege, Kinderangebote und mehr Mülleimer wurden ebenso genannt, wie ein Leitsystem bzw. eine einheitliche und klare Beschilderung der Wege. Das unterstreicht auch das Wege-Scouting, das in den vergangenen Wochen durchgeführt wurde. Dafür sind Mitarbeiter des beauftragten Büros max2 alle Wege und Pfade auf dem Kummenberg abgelaufen und haben diese per GPS aufgezeichnet. Die so entstandene Abbildung der Wege zeigt deutlich, die große Anzahl an mehr oder weniger oft begangenen Wegen und einen Wildwuchs an Trampelpfaden.

 

Bürgerworkshop in der Dorfmitte

Aus den Daten der Umfrage, dem Scouting und weiteren Erhebungen ergeben sich verschiedene Szenarien für die künftige Entwicklung des Naherholungsgebiets. Am 5. Oktober 2021 werden diese der Bevölkerung in der Dorfmitte präsentiert und diskutiert. Ab 19 Uhr können alle Nutzer des Kummenbergs ihre Wünsche beim gemeinsamen Workshop deponieren und in Kleingruppen diskutieren. Neben den Sportbegeisterten sind auch Waldbesitzer und erholungssuchende Kummenbergbesucher zum Workshop eingeladen. Für die Teilnahme gilt die 3G-Regelung. Anmeldungen bitte bis 3. Oktober 2021 an Matthias Hoch unter matthias.hoch@amkumma.at.

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